Das Tina-Turner-Musical wird nun auch für Schulklassen in Hamburg gespielt

Wer kennt sie nicht? „Simply The Best“, „Private Dancer“ und „What’s Love Got to Do With It?“ sind Welthits. Auch wenn sie vielleicht noch nicht im Musikunterricht behandelt werden. Mit diesen Songs hat Tina Turner Musikgeschichte geschrieben. Jetzt ist ihr Leben als Musical in Hamburg auf die Bühne.

Die erste Hälfte 2019 ist für Schulklassen schon ausverkauft!

Und es läuft toll an. Das kleine Theater Stage Operettenhaus Hamburg ist jetzt, im November 2018 schon so gut gebucht, dass es vom 03.03.-31.05.2019 keine Karten mehr für Schulklassen gibt. Zum Glück ist das Angebot an Musicals in Hamburg groß. Es wird sicher jede Klasse einen Musicalbesuch erleben. Vielleicht auch nicht beim König der Löwen, den dieser ist auch schon stark nachgefragt.

Doch jetzt erst einmal Vorhang auf für Tina Turner in Hamburg. Vor zehn Jahren ging die Rock-Queen das letzte Mal auf Welttournee. Und ab 2019 kommt das Leben der Sängerin in Hamburg auf die Bühne. Im März 2019 wird „Tina – Das Tina Turner Musical“ Deutschland-Premiere auf der Hamburger Reeperbahn feiern. Die Sängerin sagt der Deutschen Presse Agentur (dpa) „Ich bekomme immer noch so viele Karten und Briefe von meinen Fans, die mir sagen, ich habe ihnen Hoffnung gegeben – dieses Musical ist für sie, als Erinnerung an meine Arbeit“. Das Musical in Hamburg löst im Operettenhaus das Musical „Ghost“ ab. Die Weltpremiere wurde im Frühjahr 2018 in London gefeiert.

„Noch nie wurde Tina Turners Leben so greifbar für das Publikum. Das Musical erzählt eine wahre und zugleich unglaubliche Erfolgsstory“. Das ist die Meinung von Uschi Neuss. Sie ist die Geschäftsführerin von Stage Entertainment. Mit 180 Mio. verkauften Tonträgern gehört Tina Turner zu den weltweit ohne Zweifel zu den erfolgreichsten Musikerinnen. Mit Sicherheit wird ihre Musik auch später einmal in der Schule behandelt werden müssen. Die gebürtige US-Amerikanerin lebt mit ihrem deutschen Ehemann Erwin Bach zurückgezogen am Zürichsee. Seit einigen Jahren hat Tina Turner die Schweizer Staatsbürgerschaft.

„Deutschland hat einen besonderen Platz in meinem Herzen, da ich dort neben Großbritannien mein Comeback startete“, sagte die Sängerin Tina Turner. Das Musical ist eine Eigenproduktion von Stage Entertainment. Diese wurde gemeinsam mit Tina Turner entwickelt. Als einzige Produktion wurde diese von ihr persönlich autorisiert. Erzählt wird das Leben des Weltstars Tina Turner von der Zeit als junges Mädchen in Nutbush. Dieser Ort liegt im US-Bundesstaat Tennessee. Das Musical erzählt über den Lebensabschnitt von Tina Turner mit dem Musiker und späteren Ehemann Ike Turner. Die Geschichte geht weiter bis hin zu ihrem weltweiten Erfolg als Solokünstlerin. Diese Zeit kennen wahrscheinlich die jüngeren unter den älteren Lehrer*innen.

Die Autorin des Stücks ist Katori Hall. Die Regie führt Phyllida Lloyd. Sie hat schon einige starke Frauenfiguren inszeniert. So arbeitet sie bereits als Regisseurin bei dem Film „Mamma Mia!“. Hier spielt die Oscar-Preisträgerin Meryl Streep im gleichnamigen Musical mit. Die Castings auf Hochtouren. Bei der Besetzung der Hauptrolle möchte Tina Turner mitentscheiden. Sobald die Entscheidung getroffen wurde, wird diese hier auch für die Schülerinnen und Schüler notiert werden. Die Sängerin wird auch zur Deutschland-Premiere nach Hamburg zu kommen.

Aufgewachsen ist Tina Turner als Anna Mae Bullock in Nutbush. Hier sammelte sie erste Erfahrungen als Sängerin im Kirchenchor. Im Jahr 1958 lernte die stimmgewaltige und bildschöne junge Frau Ike Turner mit seiner Band Kings of Rhythm kennen. Später traten die beiden gemeinsam als Ike & Tina Turner auf. Sie landeten Hits wie „A Fool in Love“, „Proud Mary“ und „Nutbush City Limits“. Diese Songs sind ein paar echte Oldies. Nach und nach  wurden auch privat aus den beiden ein Paar. Der Erfolg wurde jedoch leider durch die Drogensucht, Untreue und Gewalt des Ehemannes überschattet. Erst in der Mitte der 1980er Jahr, genau im Jahr 1984 gelang Tina Turner mit ihrem Album „Private Dancer“ ein Solo-Comeback mit weltweiten Erfolgen. Da war sie bereits 45 Jahre alt.

Video Tina – Das Tina Turner Musical

Schauspielhaus

Schauspielhaus

Das Deutsche Schauspielhaus im Hamburger Stadtteil St. Georg ist mit 1200 Plätzen das größte Sprechtheater Deutschlands. Entstanden ist es durch eine private Initiative von Hamburger Bürgern und der 1899 gegründeten „Aktiengesellschaft Deutsches Schauspielhaus“. Die Pläne stammen von dem Wiener Architekturbüro Fellner und Helmer, die das neobarocke Gebäude nach dem Vorbild des Wiener Volkstheaters gestalteten. Am 15. September 1900 wurde das Theater mit einer Aufführung der Iphigenie auf Tauris feierlich eröffnet.
St. Georg ist noch heute die zweitälteste Vorstadt Hamburgs und diente zunächst als Ausweichstelle für den aus der Innenstadt vertriebenen Mittelstand. Um 1900 wurde der nördliche Teil jedoch zum viertteuersten Stadtteil, da er am stärksten von der neu geplanten Citybildung profitierte. Ihre zentrale Lage, die Linien des Nah- und Fernverkehrs die hier zusammenliefen und schließlich die Errichtung des Zentralbahnhofs, der 1906 fertiggestellt wurde, versprachen einen großen Profit.
Durch Kontakte gelangten die Gründer der „Deutschen Schauspielhaus AG“ an ein Grundstück zum Schnäppchenpreis von 590.000 Mark. Das zum Teil freistehende Theater wurde so an den drei Straßenfronten eines Baublocks platziert. Mit der Vorderfront befindet es sich zur Kirchenallee, die Längsseite steht gegen die Kapellenstraße und mit der Rückseite ist es zur Borgesch-Straße gewandt. Das Theater ist kein freistehendes Theater, sondern lehnt sich zu einer Seite an das Hotel Continental Novum an. Der entstandene Zentralbahnhof befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Deutschen Schauspielhaus.

Stage Operettenhaus

Stage Operettenhaus

Lassen Sie sich von einem modernen und gleichzeitig traditionsreichen Haus inspirieren. Das Stage Operettenhaus bietet nicht zuletzt durch die optimale Lage einen perfekten Rahmen für Ihre Konzertveranstaltungen, Jahreshauptversammlungen, Pressekonferenzen und Tagungen. Es verfügt über ein modernes Foyer über 2 Ebenen, dessen große Fensterfront einen aufregenden Blick auf die berühmte Reeperbahn freigibt. Für Gruppen bis 200 Personen bietet sich die Möglichkeit einen separaten Lounge-Bereich abzutrennen und zu reservieren..
Eröffnett 1841 als „Circus Gymnasticus“, folgte ca. 25 Jahre später die Umtaufung in „Central-Halle“ und 1920 in „Operettenhaus Hamburg“. Bis heute hat das Haus seinen festen Platz in der Kulturszene Hamburgs. Lassen Sie sich von diesem modernen und gleichzeitig traditionsreichen Haus inspirieren.

Theater Kehrwieder

Theater Kehrwieder

Im Zentrum der Speicherstadt Hamburg liegt das Theater Kehrwieder, ein interessantes Ausflugsziel für Schulklassen.
Das Theater hat 326 Plätze, im ersten Rang 41 Tische mit je vier bis sechs Stühlen, im zweiten 92 Sitzplätze und Stehtische für bis zu 60 Personen. Das Haus kann auch als Veranstaltungsraum für bis zu 500 Personen genutzt werden.
Hier finden zahlreiche Events statt, dies es sich zu sehen lohnt. Das Zweirang-Theater Kehrwieder bietet im Rhythmus von zwei Monaten wechselnde Programme der Unterhaltungskunst. Es geht um Live-Produktionen von der Luft- und Bodenakrobatik über Clownerie und Jonglage bis zur modernen Tanz-Performance. Karten kosten von 24 Euro an aufwärts. Dazu gibt es ein Zwei-Gänge-Menü für 19 Euro pro Person.

Musical „Das Wunder“ in Hamburg

Vor dem Hintergrund der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 wird eine bewegende Vater-Sohn-Geschichte im Ruhrgebiet erzählt. Das Musical spielt in der Nachkriegszeit. Die Schülerinnen und Schüler erleben die Aufführung im Stage Theater an der Elbe. Es geht um die Kraft der Familie, einen kleinen Jungen mit großen Träumen und natürlich auch um den Moment, welcher unser Land für immer verändert hat und im Fußball Geschichte geschrieben hat. Das Bühnenbild ist spektakulär. Die Schuklassen tauchen mit Hilfe einer LED Wand, stimmungsvollen Überraschungen und wahnsinnigen Seiltechnick in das Leben der 50er Jahre ein.

Preis für Schüler 25,00 EUR

Musical „Heiße Ecke“ im Schmidts Tivoli

Während der Klassenfahrt nach Hamburg sollte ein Abstecher auf die Reeperbahn nicht fehlen. Wenn alle anderen Musical ausgebucht sind oder das Budget etwas kleiner ist, finden hier die Schülerinnen und Schüler eine echte hamburgische Alternative. Am Imbiss „Heiße Ecke“ trifft sich ganz St. Pauli. Das Stück erzählt die Geschichte der Pinneberger Jungs Mikie, Frankie und Pitter, dem Liebespaar Straube, dem Hehler Henning, von Hannelore von der Nachtschicht oder von den Huren Nadja, Sylvie und Martina. Denn für sie alle ist die „Heiße Ecke“ ihr Marktplatz. Er ist es für 24 Stunden oder fürs ganze Leben. Hier fallen sie sich in die Arme – oder in den Rücken. Es ist ein Ort wo es schnell eine Currywurst auf die Hand gibt. Und natürlich einen kessen Spruch gratis obendrauf. Hier treffen Lebenskünstler auf Versager. Ganz normale Menschen auf ihr Schicksal. Nur Schülerinnen und Schüler nicht. Die sitzen im Zuschauerraum.

Preis für Schüler 12,50 EUR

Besuchsdauer etwa 3.50 bis 4.00 Stunde(n)
Freiplätze für 1 Lehrer
Mindestteilnehmerzahl 15 Personen
Maximale Gruppengröße 99 Personen
Reservierung ist möglich